Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen

Foto: Univ.-Prof. Dr.-Ing. Arndt Goldack

Tragwerke wie beispielsweise Fachwerke, Rahmen, Bögen, Platten, Scheiben, Schalen und Seilnetze sind wichtige Elemente im Hoch- und Brückenbau. Vom Entwurf bis hin zur Ausführungsplanung sind Berechnungsmethoden erforderlich, um die Beanspruchungen der Bauteile zu ermitteln, das Tragverhalten zu analysieren und letztendlich sichere und ressourcenschonenden Bauwerke zu planen. Bei vielen Tragwerken reicht eine statische Betrachtung nicht aus, sondern die Dynamik der Tragwerke bildet einen wichtigen Aspekt wie beispielsweise beim Erdbeben, bei wind- und personeneinduzierte Schwingungen und Erschütterungen. Sinnvolle und ressourcenschonende Tragwerke sind nur möglich, wenn zukünftige Architekten und Bauingenieure deren Tragverhalten verstehen und richtig einsetzen können. Die heute verfügbare Berechnungssoftware erfordert ein vertieftes Verständnis der Berechnungsmethoden und Methoden zur Kontrolle der Plausibilität. Die klassischen Verfahren der Baustatik wie die Kraft- und Weggrößenverfahren helfen dabei. Das Team des Lehr- und Forschungsgebietes vermittelt die Grundlagen der Tragwerklehre und vielfältigen Methoden zur Berechnung von Tragkonstruktionen.

Auf den ersten Blick...

 

MOTIVATION

Im Rahmen unserer interdisziplinären Lehrveranstaltungen „Sonderkapitel der Planungsmethodik“ (Bachelor) und „Computational Design“ (Master) haben wir Methodiken des Entwurfs von Gitterschalen erprobt. Unser Ziel ist es nun, diese Erkenntnisse in der Praxis anzuwenden, d.h. mit Ihnen höherwertige Pavillons in Gitterschalen-Bauweise zu bauen. Während Sie im Seminar Methoden zur digitalen Fabrikation (mit Grasshopper etc.) erlernen, erarbeiten Sie in Teams verschiedene Themen zur digitalen Planung, um diese am Ende des Semesters in den Bau eines Pavillons am Campus Haspel einfl ießen zu lassen. Neben einer Vorlesungsreihe wird im Seminar die Methodik zum parametrischen Entwerfen + Planen vermittelt. Es erwartet Sie u.a. eine Einführung in die Tools: Rhino, Grasshopper und Karamba.

Weitere Infos finden Sie in unserem Flyer.

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